Kultururlaub in Südamerika

by admin on 2. September 2011

Brasilien

Der weitaus größte Teil der circa 2 Mio. ausländischen Gäste, die jährlich nach Brasilien kommen, reist nach Rio de Janeiro und unternimmt von dort Ausflüge in die Umgebung. Inzwischen erfreuen sich jedoch auch Ziele im Landesinneren wachsender Beliebtheit (etwa die tropischen Regenwälder im Amazonasgebiet und die Iguaco-Fälle im Dreiländereck Argentinien, Brasilien und Paraguay). Da sich auf dem Gebiet des heutigen Brasilien keine frühe Hochkultur entwickelte, gibt es keine Bauten aus der Zeit vor 1500. Typisch für die Zeit vor der “Entdeckung” sind die an der Küste verbreiteten “Sambaquis”: Muschelhaufen und Gräber einer Kultur um 7000 v. Chr. Weitere Anziehungspunkte sind die in der Kolonialzeit gegründeten Städte Manaus, Recife sowie die Naturdenkmäler.

Bolivien

Die beste Reisezeit ist von April bis Oktober. Die größte Stadt Boliviens La Paz liegt in 3600 m Höhe in einem Talkessel am Rande des Altiplano. La Paz wurde 1548 an der Stelle der in der zweiten Hälfte des 13. Jh. von den Inka angelegten Siedlung “Chuquiaypú” als “Ciudad de Nuestra Senora de la Paz” von Alonzo de Mendoza gegründet und erhielt 1827 offiziell den Namen “La Paz de Ayacucho”.

Bis zur Mitte des 18. Jh. profitierte die Stadt von den Goldfunden im Chuquiapú, wurde jedoch zur Provinzstadt, als das Gold erschöpft war. Besucher sollten bedenken, dass die Höhenlage gewöhnungsbedürftig ist und Atembeschwerden verursachen kann. Die Temperaturen überschreiten hier selbst im bolivianischen Sommer nur selten 20 °C. In La Paz’ Festhalle, die 1500 Besuchern Platz bietet, finden allwöchentliche Folkloreaufführen statt.

Chile

In Chile sind Hauptattraktionen die Atacama-Wüste mit ihren alten Kulturen und der Kupfermine Chuquicamata, die Pazifikbadeorte um Vina del Mar, die Hochkordillerentäler bei Santiago de Chile, die malerische Chilenische Schweiz mit ihren zahlreichen Seen und Vulkanen und der schönen Küste, die jetzt durch eine Straße angeschlossene Region Aisén im Herzen der patagonischen Kordillere und die Nationalparks in den Fjord- und Steppenlandschaften an der Magellanstraße. In der Nähe von Santiago existieren gute Wintersportmöglichkeiten. Da sich Chile über 36 Breitengrade erstreckt und verschiedene klimatische Zonen umfasst, eignet sich der Südsommer (Oktober bis April) am besten für eine Reise nach Santiago, während der Winter für eine Reise in den Norden günstiger ist.

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Leben und Schaffen auf Mallorca

by admin on 23. März 2011

Viele träumen davon, aber nur wenige machen es zur Realität – ein Leben in der Sonne. Wer das ganze Jahr die Sonne auf Mallorca genießen möchte, kommt nicht umher, sein Leben gänzlich umzustellen und an die neuen Gegebenheiten auf der Insel anzupassen. Während es in den kühleren Teilen Europas eher üblich ist den ganzen Tag von morgends bis abends zu arbeiten und dann nach Hause zu gehen, ergibt sich hier bereits die erste größe Umstellung. Während des Sommers ist es auf Mallorca zur Mittagszeit oftmals so warm, dass es kaum möglich ist zu Arbeiten.

Da ein großer Teil der täglichen Arbeit sich ferner um die Touristen dreht und diese zu dieser Zeit in der Regel ebenfalls eine Siesta machen, bietet es sich an, diesen Rhytmus anzugewöhnen. Für alle diejenigen, welche sich überlegen nach Mallorca auszuwandern, bietet es sich an zunächst einen längeren Urlaub auf der Insel zu machen. Denn nur wer sich auch wirklich länger auf Mallorca zurechtfindet, wird die Insel auch langfristig genießen können. Eine erste Anlaufstelle wäre beispielsweise finca-privat.de.

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